Da wir auf Borkum immer mit die meisten Sonnenstunden in ganz
Deutschland haben, ist natürlich die Sonne das ideale Mittel, um auch
bei uns am Strand immer zu wissen, welche Stunde „geschlagen“ hat. Wenn
auch Sie zu Ihrem Geburtstag die praktische Kachelot-Sonnenuhr bekommen
haben, nehmen Sie diese und stecken den Stab durch die Markierungen auf
der Frontseite und der Innenseite der Karte und richten diese dann bei
uns am Strand nach Norden aus. Alle anderen können sich natürlich auch
auf ihren Urlaub bei uns mit dem Bau einer eigenen Sonnenuhr
vorbereiten. Unter folgendem Link
http://www.mjasmund.de/drucken-und-falten-sonnenuhr.php finden Sie die
Bauanleitung und weiter unten, Wissenswertes über Sonnenuhren.
Damit auch Sie schon bei der Anreise mit der Sonne um die Wette
strahlen können, nutzen Sie einfach unser Bahn-Special!
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*Preis gilt nur in Verbindung mit einem Aufenthalt im Aparthotel Kachelot.
Geschichte der Sonnenuhr
Schon die Ägypter, Griechen und Römer benutzten
Sonnenuhren, um den Tag in kleinere Zeiteinheiten zu unterteilen. Sie
sind die ältesten und bedeutendsten Zeitmesser vor der Erfindung der
mechanischen Uhr. Im 16. Jahrhundert erreichte der Bau von Sonnenuhren
einen Höhepunkt.
Sonnenuhren wurden hauptsächlich in den Werkstätten der
Kompassmacher hergestellt, da man für bewegliche Reise- und
Tisch-Sonnenuhren ja zusätzlich einen Kompass benötigte. Diese
Sonnenuhren waren unentbehrlich, um die mechanischen Uhren auf die
richtige Zeit einzustellen.
Wie funktioniert eine Sonnenuhr?
Bei einer
Sonnenuhr wird mit Hilfe der Sonne und des Schattens die Zeit bestimmt.
Der tägliche Lauf der Sonne bewirkt, dass sich Länge und Position des
Schattens ändern und damit die Zeit angezeigt wird. Natürlich
funktioniert das nur bei Sonnenschein. Die Erde dreht sich in 24 Stunden
einmal um sich selbst. Diese Drehung entspricht 360°. Damit bewegt sich
die Sonne um 15° pro Stunde weiter (360 : 24 = 15°). Da die Erdachse
gegenüber der Bahn um die Sonne geneigt ist, muss der Schattenwerfer
parallel zur Erdachse geneigt sein. Dies bedeutet, dass der
Schattenwerfer im Winkel der geographischen Breite des jeweiligen
Standorts gegenüber der Horizontale geneigt sein muss. Zusätzlich muss
er in der Nord-Süd-Ebene liegen.
Vor der Einführung der Zeitzonen im
Jahr 1893 wurde der Sonnenhöchststand am jeweiligen Ort als Bezugszeit
verwendet, der sogenannte „wahre Mittag“. Dadurch hatte jeder Ort seine
eigene Zeit. Durch die Verbreitung der Eisenbahn war eine
Vereinheitlichung der Zeit erforderlich. Damals wurde die
„mitteleuropäische Zeit“ so festgelegt, dass sie der „mittleren
Sonnenzeit“ auf dem 15. Längengrad entspricht (Sternwarte Görlitz). Je
weiter ein Ort westlich vom 15. Längengrad entfernt liegt, desto später
erreicht dort die Sonne ihren Höchststand.